1. Zu dieser Arbeit

Thema meiner Arbeit sind die Grundgedanken der Neurowissenschaft, wie sie in Edith Seiferts Buch Seele-Körper-Subjekt, Freud mit Lacan in Zeiten der Neurowissenschaft[1] deutlich werden. Anhand von Kapitel 1 (Der Systemgedanke in den Neurowissenschaften), Kapitel 2 (Wahrnehmung – Umwelt – Kognition) und Kapitel 4 (Ich, Selbstwahrnehmung und Bewusstsein) möchte ich zunächst den Systemgedanken als neuen Forschungsansatz erläutern und anschließend deutlich machen, welche besondere Rolle die Wahrnehmung innerhalb seiner Ausformulierung einnimmt. Es werden sich dabei grundsätzliche Probleme im Beschreibungsverfahren der Neurowissenschaften hinsichtlich der Erfassung einer Ich-Instanz zeigen, die ich im Anschluss anhand verschiedener wissenschaftstheoretischer Positionen zum Verhältnis von Leib und Seele konkretisieren werde. Meine Arbeit folgt also vom inhaltlichen Aufbau her Seiferts Text, verzichtet aber auf eine Darstellung der verschiedenen neurowissenschaftlichen Theorien zum Ich. Auch das Thema Qualia werde ich nicht im Detail ausführen, sondern nur kurz anreißen[2].


[1]   Psychosozial-Verlag, 2008.

[2]   Beide Themengebiete finden sich im 4. Kapitel, waren jedoch nicht Inhalt des Referates, dessen Ausarbeitung   dieser Text darstellt.

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